Autoren/Herausgeber Dr. Irmhild Rogalla

Digitalisierung der Arbeit:
Industrie 4.0 -
zu Ende gedacht

ISBN 978 3 942108 12 6 ca. 160 Seiten, engl. Broschur, ca. 22,80 €

Industrie 4.0

Industrie 4.0 steht für eine umfassende Digitalisierung aller Prozesse in Unternehmen wie in Wertschöpfungsketten. Dies kann beispielsweise durch die Integration bestehender Systeme und damit die Vernetzung von Office und Shop-Floor geschehen. Oder Produktionsanlagen werden durch den Einsatz eingebetteter intelligente Systeme per IoT vernetzt und so zu cyber-physischen Produktionssystemen (CPPS).

Dabei lautet das Versprechen der Industrie 4.0 -Vertreter: Umfassende Digitalisierung ermögliche eine sich dynamisch auf wechselnde Anforderungen einstellende Produktion, individuell für jeden Kunden aber zu Kosten von Massenproduktion. Auch smarte Produkte und Services solle es geben und neue Geschäftsmodelle und Kundenbeziehungen brächte Industrie 4.0 ebenfalls.

Auftragsgesteuerte Produktion

Aber was bedeutet eine solche Digitalisierung für die Prozesse im Unternehmen und damit für die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Diesen Fragen geht das vorliegende Buch nach. Untersucht wird ein zukunftsweisendes, technisch ausgerichtetes Szenario, die Auftragsgesteuerte Produktion. Zur Veranschaulichung dient eine fiktive eBike-Produktion durch ein Netzwerk mehrerer Unternehmen. Unter den Bedingungen des Szenarios kommt es zu deutlichen Veränderungen in Struktur und Richtung der Wertschöpfung wie bei den Geschäftsmodellen.

Arbeitsprozesse

Ähnliches gilt für die Arbeitsprozesse: Die Auswirkungen reichen vom Wegfall durch Vollautomatisierung, über deutliche Veränderungen der Tätigkeiten, der Zusammenarbeit und der Arbeitsbedingungen bis hin zu völlig neuen Aufgaben. Dabei sind - zumindest in diesem Szenario - indirekte Bereiche wie Entwicklung oder Beschaffung deutlich mehr betroffen als die Arbeit auf dem Shop Floor, in Produktion oder Montage.

in Vorbereitung